Was wir machen 

Vernetzung und Kooperation

Eine zentrale Aufgabe von Solidarität besteht darin, linke Kräfte innerhalb und außerhalb der Sozialdemokratie zusammenzubringen und stärker zu vernetzen. Dabei müssen sowohl Menschen angesprochen werden, die bereits zivilgesellschaftlich organisiert sind, als auch Menschen, die nicht Teil einer politischen Organisation sind. Solidarität versteht sich als Brückenbauer zwischen den verschiedenen Bereichen und leistet hier aktive Vernetzungsarbeit.

Diese ist jedoch kein Selbstzweck, sondern soll zu einer besseren Zusammenarbeit der linken Kräfte führen. Vernetzung und Kooperation können vielfältig sein. Solidarität endet nicht an der Landesgrenze. Linke Politik kann nur erfolgreich sein, wenn sie international organisiert ist. Wir wollen linke Kräfte in Europa und darüber hinaus zusammenbringen, um einander zu unterstützen, Wissen zu teilen und gemeinsame Aktivitäten zu organisieren.

Kampagnenarbeit und Aktionismus

Unser Ziel ist die Erstellung und Ausführung von gemeinsamen politischen Kampagnen, die zu einer Verschiebung der öffentlichen Meinung und letztendlich zu erfolgreicher linker Politik führen. Wir sind überzeugt, dass es innerhalb und außerhalb der Sozialdemokratie viel Erfahrung und vor allem einen akuten Tatendrang gibt. Wir wollen linke AkteurInnen, etwa Interessenvertretungen, Think-Tanks, Medien und AktivistInnen vernetzen sowie gemeinsam Kampagnen gestalten und umsetzen.

Grundlage für den Erfolg dieser Kampagnen sind gut informierte und motivierte Mitlieder und erprobte Konzepte. Durch unsere Zusammenarbeit mit linken Organisationen in anderen Ländern haben wir eine Vielzahl von erfolgreichen Ansätzen und Strategien  kennengelernt.

Wir wollen diese Konzepte gemeinsam mit unseren Verbündeten in den österreichischen Kontext übersetzen. Den Vorrang müssen hier Menschen und Gegenden haben die in den letzten Jahren am stärksten unter den politischen Zuständen gelitten haben. Gemeinsam mit ihnen müssen Veränderungen erarbeitet und erkämpft werden. Es reicht nicht, dass die Sozialdemokratie die Vertretung der Vielen ist, sie muss ein Teil von ihnen sein.