Solidarität

Eine gerechte Welt kann man nur gemeinsam bauen,

wir haben die Werkzeuge dazu.

Wer wir sind und wofür wir stehen

Solidarität lebt durch die Vielen und nicht das Individuum. Wir stellen uns der neoliberalen Wirtschaftsweise entschlossen entgegen, die tiefgreifend unser Leben prägt und uns gegeneinander ausspielen will. Wir wollen eine Gesellschaft, in der ihre Mitglieder sich frei entwickeln und ein Leben ohne existenzielle Ängste führen können.

Um Veränderung zu erreichen, müssen wir uns im Großen und im Kleinen zusammentun. Wir alle erleben in unserem Alltag Missstände und Ungerechtigkeiten – gemeinsam haben wir die Ideen, die Kraft und die Fähigkeiten, diese zu überwinden. Mit Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung können wir etwas gegen gefühlte Machtlosigkeit und für mehr Gerechtigkeit tun! Die Gemeinschaft im Alltag – im Grätzl oder in der Gemeinde – zu stärken, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einer besseren Zukunft.

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Wer wir sind und wofür wir stehen

Solidarität lebt durch die Vielen und nicht das Individuum. Wir stellen uns der neoliberalen Wirtschaftsweise entschlossen entgegen, die tiefgreifend unser Leben prägt und uns gegeneinander ausspielen will. Wir wollen eine Gesellschaft, in der ihre Mitglieder sich frei entwickeln und ein Leben ohne existenzielle Ängste führen können.

Um Veränderung zu erreichen, müssen wir uns im Großen und im Kleinen zusammentun. Wir alle erleben in unserem Alltag Missstände und Ungerechtigkeiten – gemeinsam haben wir die Ideen, die Kraft und die Fähigkeiten, diese zu überwinden. Mit Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung können wir etwas gegen gefühlte Machtlosigkeit und für mehr Gerechtigkeit tun! Die Gemeinschaft im Alltag – im Grätzl oder in der Gemeinde – zu stärken, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einer besseren Zukunft.

Aktuelles

Aktuelles

Das war das Sommerfest!

Wie jedes Jahr hatten wir auch heuer wieder unser Sommerfest im tollen ARBÖ Haus direkt an der alten Donau! Am 6. August waren wir an der unteren alten Donau 233 und haben einen wunderbaren Nachmittag und Abend verbracht – mit Baden in der Donau, Grillerei, Getränken, Musik und spannenden Gesprächen.

Ein Dank an alle, die da waren! Das nächste Jahr wieder!

Diskutieren wir über den Frieden!

Vor zwei Monaten begann der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Jetzt schon ist die Liste der Kriegsverbrechen lang: Massaker an ZivilistInnen, Massenvergewaltigungen…
Laut UNO befinden sich Millionen Menschen auf der Flucht. In Europa wird indes täglich der Ruf nach militärischer Aufrüstung und Export immer schwerer Waffen in die Ukraine von Tag zu Tag vehementer. Krieg scheint angesichts der Verbrechen und dem Leid der Menschen in der Ukraine alternativlos zu sein. Wie kann man mit Verbrechern verhandeln? Haben 70 Jahre Neutralität und aktive Friedenspolitik in Österreich ausgedient und sind nunmehr angesichts einer Neuordnung der Welt obsolet geworden? Muna Duzdar diskutierte mit dem Friedensforscher Thomas Roithner über die aktuellen Entwicklungen in Europa. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von Solidarität und der SPÖ Sektion 11 Kaisermühlen organisiert.

Diskussionsveranstaltung in Graz

Vier Frauen wurden im heurigen Jahr bereits von Männern ermordet. Gewalt an Frauen ist kein Frauenproblem, sondern ein Männerproblem oder viel mehr ein Männlichkeitsproblem. Denn entscheidend ist nicht ihr Geschlecht an sich, sondern das patriarchal geprägte und toxische Rollenbild, das uns allen eingeprägt wird. Es ist ein Rollenbild, welches es Männern verwehrt, ihre Emotionen zu erleben und gewaltfrei zu kommunizieren. Stattdessen bewegt es Männer dazu, ihre Gefühle zu unterdrücken und Gewalt als Ausdruck von Macht zu forcieren. Welche Rolle Burschenarbeit in der Gewaltprävention spielen kann, darüber diskutieren wir gemeinsam mit Psychoanalytiker, Psychotherapeut und Sozialarbeiter Mag. (FH) Michael Kurzmann und der Grazer Gemeinderätin Anna Robosch.

9.12.: Online-Veranstaltung 

Obwohl jede fünfte Frau* körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt, ist vor allem häusliche Gewalt ein Tabu-Thema. Wir haben dieses Thema anläßlich der “16 Tage gegen Gewalt an Frauen” beleuchtet. Maja Markanovic-Riedl berichtete als ehem. Leiterin einer Einrichtung für wohnungslose Frauen von der Praxis und den damit verbundenen Schwierigkeiten. Mit Marina Hanke, Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen diskutierten wir die politischen Spielräume, die zur Gewaltprävention gesetzt werden können und Simon Brezina erzählte als Experte für kritische Männerarbeit, welche Rolle die Auseinandersetzung mit Männlichkeit in der Prävention haben kann. In Kooperation mit ega: frauen im zentrum und Wiener SPÖ Frauen.

Kampagne gegen Frauen*morde 

In Österreich gehören Femizide, also Frauen*morde, zur traurigen Realität. Bis Ende Oktober 2021 wurden mutmaßlich bereits 23 Frauen*morde verübt. Das stellt jedoch nur die Spitze des Eisbergs dar – insgesamt sind 20% aller Frauen* von häuslicher Gewalt betroffen. Die Kampagne “Wer ist die Nächste? – Frauen*morde stoppen!” will nicht nur gegen Gewalt an Frauen* mobil machen, sondern auch die Politik zum Handeln zwingen.

14.10. Buchpräsentation

Am 14. Oktober 2021 fand eine Online-Diskussion mit Autorin Tyma Kraitt zu ihrem neuen Buch “Sunniten gegen Schiiten. Zur Konstruktion eines Glaubenskrieges” statt. In dem Buch geht es um den Aufstieg politisch islamischer Strömungen und behandelt dabei auch westliche Akteure, die für ihre ökonomischen Interessen sehr wohl auch mit Fundamentalisten in den Golfstaaten zusammenarbeiten. Auch die Rolle der ÖVP wird dabei beleuchtet.

Die Diskussion moderierte Muna Duzdar und wird in Kooperation mit der Themeninitiative Vorwärts Europa der SPÖ Wien durchgeführt. 

Reden wir über psychische Gesundheit!

Mental Health ist in aller Munde. Nicht zuletzt durch die Ausnahmesituation in der Pandemie haben wir gelernt, wie wichtig unser psychisches Wohlbefinden ist. Die notwendigen Lockdown-Maßnahmen sind für viele Menschen eine große Belastung. Allen voran junge Menschen, die durch die Schließung der Schulen ihre Sozialkontakte verlieren, sowie Frauen, die entweder als Systemerhalterinnen oder in Home Schooling/Home Office doppelt belastet sind.
Über diese Themen haben wir mit Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend und Beatrice Frasl, Kulturwissenschafterin mit Schwerpunkt Mental Health und Feminismus, diskutiert!
Video: Was sagen Pfleger*innen?

Das War das Sommerfest

Wie jedes Jahr hatten wir auch heuer wieder unser Sommerfest im tollen ARBÖ Haus direkt an der alten Donau! Am 6. August waren wir an der unteren alten Donau 233 und haben einen wunderbaren Nachmittag und Abend verbracht – mit Baden in der Donau, Grillerei, Getränken, Musik und spannenden Gesprächen.

Ein Dank an alle, die da waren! Das nächste Jahr wieder!

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Video: Was sagen Pfleger*innen?

Diskutieren wir über den frieden

Vor zwei Monaten begann der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Jetzt schon ist die Liste der Kriegsverbrechen lang: Massaker an ZivilistInnen, Massenvergewaltigungen…
Laut UNO befinden sich Millionen Menschen auf der Flucht. In Europa wird indes täglich der Ruf nach militärischer Aufrüstung und Export immer schwerer Waffen in die Ukraine von Tag zu Tag vehementer. Krieg scheint angesichts der Verbrechen und dem Leid der Menschen in der Ukraine alternativlos zu sein. Wie kann man mit Verbrechern verhandeln? Haben 70 Jahre Neutralität und aktive Friedenspolitik in Österreich ausgedient und sind nunmehr angesichts einer Neuordnung der Welt obsolet geworden? Muna Duzdar diskutierte mit dem Friedensforscher Thomas Roithner über die aktuellen Entwicklungen in Europa. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von Solidarität und der SPÖ Sektion 11 Kaisermühlen organisiert.

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Video: Was sagen Pfleger*innen?

Diskussionsveranstaltung in Graz

Vier Frauen wurden im heurigen Jahr bereits von Männern ermordet. Gewalt an Frauen ist kein Frauenproblem, sondern ein Männerproblem oder viel mehr ein Männlichkeitsproblem. Denn entscheidend ist nicht ihr Geschlecht an sich, sondern das patriarchal geprägte und toxische Rollenbild, das uns allen eingeprägt wird. Es ist ein Rollenbild, welches es Männern verwehrt, ihre Emotionen zu erleben und gewaltfrei zu kommunizieren. Stattdessen bewegt es Männer dazu, ihre Gefühle zu unterdrücken und Gewalt als Ausdruck von Macht zu forcieren. Welche Rolle Burschenarbeit in der Gewaltprävention spielen kann, darüber diskutieren wir gemeinsam mit Psychoanalytiker, Psychotherapeut und Sozialarbeiter Mag. (FH) Michael Kurzmann und der Grazer Gemeinderätin Anna Robosch.

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Video: Was sagen Pfleger*innen?

9.12. Online-Diskussion

 Obwohl jede fünfte Frau* körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt, ist vor allem häusliche Gewalt ein Tabu-Thema.
Wir haben dieses Thema anläßlich der “16 Tage gegen Gewalt an Frauen” beleuchtet. Maja Markanovic-Riedl berichtete als ehem. Leiterin einer Einrichtung für wohnungslose Frauen von der Praxis und den damit verbundenen Schwierigkeiten. Mit Marina Hanke, Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen diskutierten wir die politischen Spielräume, die zur Gewaltprävention gesetzt werden können. Simon Brezina erzählte als Experte für kritische Männerarbeit, welche Rolle die Auseinandersetzung mit Männlichkeit in der Prävention haben kann. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit ega: frauen im zentrum und den Wiener SPÖ Frauen durchgeführt.

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Video: Was sagen Pfleger*innen?

14.10. Buchpräsentation

Am 14. Oktober 2021 fand eine Online-Diskussion mit Autorin Tyma Kraitt zu ihrem neuen Buch “Sunniten gegen Schiiten. Zur Konstruktion eines Glaubenskrieges” statt. In dem Buch geht es um den Aufstieg politisch islamischer Strömungen und behandelt dabei auch westliche Akteure, die für ihre ökonomischen Interessen sehr wohl auch mit Fundamentalisten in den Golfstaaten zusammenarbeiten. Auch die Rolle der ÖVP wird dabei beleuchtet.

Die Diskussion moderierte Muna Duzdar und wurde in Kooperation mit der Themeninitiative Vorwärts Europa der SPÖ Wien durchgeführt.

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Video: Was sagen Pfleger*innen?

Kampagnen-Abschluss

Nach über einem halben Jahr intensiver Arbeit blicken wir auf unsere Kampagne für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege zurück. 2.825 Personen haben unsere Petition unterschrieben, wobei über 1.000 ein Kommentar hinterlassen haben, warum die Pflege mehr verdient. Diese kannst du hier nachlesen. Das zeigt eindrucksvoll, dass sich ganz abseits von der Frage nach einer möglichen Impfpflicht im Pflege- und Betreuungsbereich die Arbeitsbedingungen verbessern müssen. Wir fordern deshalb weiterhin u.a. die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn, einen reduzierten Betreuungsschlüssel und bessere Arbeitsbedingungen in der 24-Stunden-Betreuung. Alle Videos, Interviews, Zeitungsartikel und Infos zu unseren Forderungen findest du auch auf unserer Kampagnenseite.
 

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Video: Was sagen Pfleger*innen?

Körper und Sexualität sind politisch

Nicht nur in der bevorstehenden “Bikini-Saison” sind gesellschaftliche Schönheitsideale deutlich spürbar. Besonders weibliche Körper sind strengen Normen unterworfen. Das beeinflusst jedoch nicht nur unser Selbstbild, sondern auch die Art, wie wir Körperlichkeit und Sexualität erleben.
Mit Elisabeth Lechner (Autorin von “Riot don’t diet” und Kulturwissenschafterin) und Magdalena Heinzl (Sexualpädagogin und Founderin des Podcasts “Sexologisch”) haben wir über Schönheitsideale, Body Positivity/Neutrality und Sexualität gesprochen. Und vor allem darüber, was das mit Kapitalismus und dem Patriarchat zu tun hat und wie mögliche Auswege aussehen können.

 

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Video: Was sagen Pfleger*innen?

Mach mit bei der Kampagne gegen Femizide

In Österreich gehören Femizide, also Frauen*morde, mittlerweile zur traurigen Realität. Sie sind aber nur die Spitze des Eisbergs der strukturellen Gewalt an Frauen* in unserer Gesellschaft. Für eine effektive Gewaltprävention brauchen wir die Befreiung der Frau* auf allen Ebenen. Die nächste Kampagne der Solidarität nimmt sich daher diesem wichtigen Thema an. Wenn du mitmachen möchtest, komm doch einfach zu unserem ersten Planungstreffen am 18.6.2021 um 18:30 vorbei. Wir freuen uns auf dich!

 

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Video: Was sagen Pfleger*innen?

Kontrast.at berichtet

Pflegekräfte leisten Enormes – und das bereits vor der Corona-Pandemie. Trotzdem werden sie schlecht bezahlt und haben mit schwierigen Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Vor einem Jahr wurden sie als Heldinnen und Helden der Krise beklatscht. Der Applaus ist heute verhallt, die Belastungen im Pflegeberuf haben sich nicht geändert. Der Verein Solidarität setzt sich dafür ein, dass Pflegekräfte bekommen, was sie verdienen: gerechte Löhne und gute Arbeitsbedingungen.

 

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Reden wir über psychische Gesundheit!

Mental Health ist in aller Munde. Nicht zuletzt durch die Ausnahmesituation in der Pandemie haben wir gelernt, wie wichtig unser psychisches Wohlbefinden ist. Die notwendigen Lockdown-Maßnahmen sind für viele Menschen eine große Belastung. Allen voran junge Menschen, die durch die Schließung der Schulen ihre Sozialkontakte verlieren, sowie Frauen, die entweder als Systemerhalterinnen oder in Home Schooling/Home Office doppelt belastet sind.

Über diese Themen haben wir mit Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend und Beatrice Frasl, Kulturwissenschafterin mit Schwerpunkt Mental Health und Feminismus, diskutiert!

 

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Video: Was sagen Pfleger*innen?

Sophie von Solidarität im Interview

Die “Zett am Sonntag” hat unsere Kampagnen-Leiterin Sophie Fößleitner zu unseren Forderungen und unserer Motivation befragt. Lies hier das ganze Interview und erfahre, warum in den Gesprächen mit Pfleger*innen häufig Resignation spürbar ist.

Video: Was sagen Pfleger*innen?

Was passiert in der 24h-Betreuung?

“Die 24-Stunden-Betreuer*nnen brauchen eine effektive Interessenvertretung”, sagt Simona Durísova, Mitbegründerin des Verbands IG 24 in unserem Video. Nicht erst die Pandemie macht den Beruf der Pflege zu einem der schwierigsten Jobs, die es gibt. Lange Arbeitszeiten im Schichtbetrieb und am Wochenende, schlechte Bezahlung und ein enormer Leistungsdruck, verbunden mit einem dramatischen Fachkräftemangel. Besonders prekär sind die Arbeitsbedingungen in der 24-Stunden-Betreuung. Es ist höchste Zeit, dass dieser Beruf angemessen entlohnt und abgesichert wird!
Video: Was sagen Pfleger*innen?

"Scheinselbständigkeit ist Alltag!" – 24h-Betreuerinnen im Video

Bei kaum einem Job in Österreich sind die Arbeitsbedingungen so schlecht wie bei der 24-Stunden-Betreuung. Als Scheinselbstständige haben die Betreuer*innen kaum Arbeitsrechte, aber alle Pflichten von Selbstständigen. Viele von ihnen müssen pflegerische Tätigkeiten ausüben, für die sie nicht ausgebildet sind und das rund um die Uhr. Dabei tragen sie die volle Verantwortung für ihre Klient*innen. Der Großteil der Bezahlung geht aber an die Agenturen, die Betreuer*innen zu Klient*innen vermitteln.

Wir haben mit der Interessensvertretung der 24-Stunden-Betreuer*innen (IG24) über die Arbeitssituation geredet und was es wirklich brauchen würde, um den Held*innen der Krise zu helfen.

 

24H-Betreuung – Pflege verdient mehr!

Bis 2030 werden in Österreich 70.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt, wenn pflegebedürftige Personen würdevoll betreut werden sollen. Doch schon jetzt sind die Arbeitsbedingungen in diesem Sektor alles andere als angemessen. Insbesondere die 24-Stunden-Pflege ist zwar für professionelle Heimbetreuung für viele Menschen unverzichtbar, doch erfolgt diese Arbeit unter höchst prekären Bedingungen und schlechter Bezahlung, die hauptsächlich von weiblichen Fachkräften aus Osteuropa ausgeübt wird.

Über die Probleme im Arbeitsalltag sowie Lösungsvorschläge haben wir mit den Expert*innen Veronika Bohrn Mena (Arbeitsmarktexpertin und Publizistin) und Simona Durisova (Aktivistin für IG24, Mitgründerin Iniciativa24) disktutiert. 

 

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Blog-Beiträge

Fehlende Wertschätzung lässt Pflegekräfte an ihrem Beruf zweifeln

Langzeitpflege bezeichnet die Pflege und Betreuung von Menschen, die aufgrund ihres hohen Alters, einer Krankheit oder Behinderung dauerhafte Unterstützung im Alltag benötigen. Während in der Akutpflege die Heilung der Erkrankung oder Linderung der Symptome im Fokus...

Wie die Kinderkrankenpflege in den letzten Jahren kaputtgespart wurde

Wenn es um das Thema Pflege geht, denken viele Menschen an ältere Personen, die Betreuung oder Unterstützung im Alltag benötigen. Auf die Pflege von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung oder schweren Erkrankungen wird dabei häufig vergessen: Die Pflegeassistentin...