Kampagnen und Aktionismus

Unser Ziel ist die Erstellung und Ausführung von gemeinsamen politischen Kampagnen, die zu einer Verschiebung der öffentlichen Meinung und letztendlich zu erfolgreicher linker Politik führen. Wir sind überzeugt, dass es innerhalb und außerhalb der Sozialdemokratie viel Erfahrung und vor allem einen akuten Tatendrang gibt. Wir wollen linke AkteurInnen, etwa Interessenvertretungen, Think-Tanks, Medien und AktivistInnen vernetzen sowie gemeinsam Kampagnen gestalten und umsetzen.

Grundlage für den Erfolg dieser Kampagnen sind gut informierte und motivierte Mitlieder und erprobte Konzepte. Durch unsere Zusammenarbeit mit linken Organisationen in anderen Ländern haben wir eine Vielzahl von erfolgreichen Ansätzen und Strategien  kennengelernt.

Wir wollen diese Konzepte gemeinsam mit unseren Verbündeten in den österreichischen Kontext übersetzen. Den Vorrang müssen hier Menschen und Gegenden haben die in den letzten Jahren am stärksten unter den politischen Zuständen gelitten haben. Gemeinsam mit ihnen müssen Veränderungen erarbeitet und erkämpft werden. Es reicht nicht, dass die Sozialdemokratie die Vertretung der Vielen ist, sie muss ein Teil von ihnen sein.

Kampagnen für eine gerechtere Welt

Steuerflucht

Österreich entgehen jährlich 2,6 Milliarden Euro, weil Konzerne ihre Steuern nicht zahlen. Das entspricht 11.200 leistbare Gemeindebau-Wohnungen, 6 moderne Krankenhauszentren oder 180 neue & große Parkanlagen. Was würdest du mit diesem Geld machen?

Nachhaltige Stadt

Der Klimawandel wirkt sich direkt auf die städtische Bevölkerung aus. In dicht bebauten Regionen wird es aufgrund der steigenden Temperaturen immer heißer. Statt mehr Beton und Asphalt braucht es mehr Grün und gut ausgebaute Öffis! Was würdest du in deiner Stadt gerne ändern?

Energiearmut

Jeder 7. Mensch in Österreich ist arm oder armutsgefährdet. Trotzdem ist dieses Problem selten Thema. Ein Beispiel dafür ist Energiearmut. Wenn im Winter die Temperaturen fallen, ist es für viele selbstverständlich, die Heizung aufzudrehen, doch ist das für 219.000 Menschen in Österreich nicht möglich. Es wird Zeit, das zu ändern!