Vernetzung und Kooperation

Eine zentrale Aufgabe von Solidarität besteht darin, linke Kräfte innerhalb und außerhalb der Sozialdemokratie zusammenzubringen und stärker zu vernetzen. Dabei müssen sowohl Menschen angesprochen werden, die bereits zivilgesellschaftlich organisiert sind, als auch Menschen, die nicht Teil einer politischen Organisation sind. Solidarität versteht sich als Brückenbauer zwischen den verschiedenen Bereichen und leistet hier aktive Vernetzungsarbeit.

Diese ist jedoch kein Selbstzweck, sondern soll zu einer besseren Zusammenarbeit der linken Kräfte führen. Vernetzung und Kooperation können vielfältig sein. Solidarität endet nicht an der Landesgrenze. Linke Politik kann nur erfolgreich sein, wenn sie international organisiert ist. Wir wollen linke Kräfte in Europa und darüber hinaus zusammenbringen, um einander zu unterstützen, Wissen zu teilen und gemeinsame Aktivitäten zu organisieren.

Mit welchen Initiativen, Organisationen, Vereinen oder Personen sollten wir uns vernetzen? Wo können wir euch bei eurer politischen Arbeit unterstützen? 

Auch Reiche müssen zahlen – Der Corona-Lastenausgleich

Die Corona-Krise hat bestehende Ungleichgewichte und Ungerechtigkeiten sichtbarer gemacht und weiter verstärkt. Noch ist nicht klar, wer die Krise bezahlen und für die notwendigen Ausgaben für Unternehmen, Beschäftigung, Gesundheit und Soziales aufkommen wird. Wir sind dafür, dass die Reichsten dafür ihren gerechten Anteil leisten müssen und unterstützen daher den Corona-Lastenausgleich von Attac.  Alle Details darüber, wie mit einer fairen Millionärsabgabe die Krise bewältigt werden kann, findest du hier. 

Online-Diskussion am 23.2.21

Auch Millionäre müssen zahlen! Wie der Corona-Lastenausgleich genau funktioniert und eine gerechte Verteilung der Kosten aussehen kann, haben wir gemeinsam mit Kai Lingnau (Attac Österreich) und Franziska Disslbacher (Arbeiterkammer Wien) diskutiert. Moderation: Elka Xharo (Vorstand der Solidarität)

Gemeinsam gegen häusliche Gewalt

In der Corona-Pandemie hat häusliche Gewalt zugenommen. Jeder und jede von uns kann einen Beitrag leisten, um diese Entwicklung umzukehren. 

Wir arbeiten mit dem Projekt StoP Wien Margareten – Stadtteile ohne Partnergewalt der AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser zusammen, um aufzuzeigen, was man tun kann, um häusliche Gewalt zu verhindern. 

Die StoP-Kampagne konzentriert sich gezielt auf Männer, weil Partnergewalt ein Männerproblem ist, kein Frauenproblem.